Durch Corona verdienen viele Menschen weniger Geld.
Die Bundes-Regierung hilft den Menschen und Firmen.
Damit die Menschen und Firmen trotz Corona nicht pleitegehen,
bekommen sie Unterstützung vom Staat.
Man spricht dann von Corona-Hilfen.

Es gibt verschiedene Corona-Hilfen.
Eine davon ist die Überbrückungs-Hilfe III.

Wer bekommt die Überbrückungs-Hilfe III?

  • Die Überbrückungs-Hilfe III ist für Unternehmen.

  • Oder für Solo-Selbstständige.
    Solo-Selbstständig bedeutet:
    Ein Solo-Selbstständiger ist nicht angestellt.
    Ein Solo-Selbstständiger hat keine Angestellten.
    Oder nur einen Angestellten in Teil-Zeit.
    Er muss ein Gewerbe anmelden.

  • Die Überbrückungs-Hilfe III ist auch für Frei-Berufler.
    Ein Frei-Berufler ist ein Selbstständiger,
    der kein Gewerbe anmelden muss.
    Zum Beispiel:
    Ärztinnen, Bademeister, Erzieherinnen, Fotografen, Musikerinnen, Tanzlehrer oder Trainerinnen.

Die Überbrückungs-Hilfe III gibt es für die Zeit
vom 1. November 2020 bis zum 30. Juni 2021.
Der Staat bezahlt den Unternehmen, Solo-Selbständigen und Frei-Beruflern für jeden Monat Geld.
Weil sie wegen Corona weniger Geld als im Jahr davor verdient haben.

Wann bekomme ich Überbrückungs-Hilfe III?

Dann kann man Überbrückungs-Hilfe III bekommen:
Man muss mindestens 30 Prozent weniger Geld verdient haben als 2019.
Man muss zeigen, dass man wegen der Corona-Pandemie weniger verdient hat.

Wenn man schon November-Hilfe und Dezember-Hilfe bekommen hat:
Dann kann man für November und Dezember keine Überbrückungs-Hilfe III bekommen.
Man kann dann aber ab Januar Überbrückungshilfe bekommen.

Mit der Überbrückungs-Hilfe III unterstützt Sie der Staat bei der Bezahlung von Fix-Kosten.
Fix-Kosten heißt:
Fix-Kosten muss eine Firma oder ein Selbstständiger immer zahlen.
Auch wenn man gerade wenig Arbeit hat und kein Geld verdient.
Zum Beispiel für Miete, Strom, Heizung, oder Versicherung.
Welche Fix-Kosten bezahlt werden, sehen Sie hier.

Manche Unternehmen mussten schließen und konnten viele Monate kein Geld verdienen.
Für solche Unternehmen gibt es besondere Regeln.

Zum Beispiel:

Wie viel Geld bekomme ich mit der Überbrückungs-Hilfe III?

Sie haben 70 Prozent weniger verdient als im gleichen Monat 2019.
Dann bezahlt Ihnen der Staat bis zu 100 Prozent der Fix-Kosten.

Sie haben 50 bis 70 Prozent weniger verdient als im gleichen Monat 2019.
Dann bezahlt Ihnen der Staat bis zu 60 Prozent der Fix-Kosten.

Sie haben 30 bis 70 Prozent weniger verdient als im gleichen Monat 2019.
Dann bezahlt Ihnen der Staat bis zu 60 Prozent der Fix-Kosten.

Beispiel:
Ein Restaurant ist geschlossen.
Die Besitzer verdienen 5.500 Euro. Das sind mehr als 70 Prozent weniger als 2019.
Wir rechnen: 2019 hat der Besitzer 20.000 Euro verdient. 70 Prozent von 20.000 Euro sind 14.000 Euro. Der Besitzer verdient weniger als 6.000 Euro (20.000 – 14.000). Dann bekommt er 100 Prozent der Fix-Kosten.

Das Restaurant hat jeden Monat Fix-Kosten von 10.000 Euro.
Mit der Überbrückungs-Hilfe III werden 10.000 Euro für die Fix-Kostenbezahlt. Das sind 100 Prozent.

Bei der Überbrückungs-Hilfe III bekommen Sie aber nicht nur Fix-Kosten bezahlt.
Es gibt bei der Überbrückungs-Hilfe auch den Eigenkapital-Zuschuss.

Was ist der Eigenkapital-Zuschuss?

Eigenkapital ist das ganze Geld, was den Eigentümern vom Unternehmen gehört.
Wegen Corona mussten viele Unternehmen dieses Geld ausgeben.
Deshalb bezahlt ihnen der Staat einen Eigenkapital-zuschuss.

Wenn man drei Monate lang weniger als die Hälfte als 2019 verdient:
Dann bekommt man ein Viertel der Fix-Kosten als Eigenkapital-Zuschuss.
Wir rechnen: Ein Unternehmen hat 2019 20.000 Euro im Monat verdient. Die Hälfte von 20.000 Euro sind 10.000 Euro. 2021 verdient das Unternehmen drei Monate lang 5.500 Euro. Das ist weniger als 10.000 Euro. Das Unternehmen hat Fixkosten von 10.000 Euro. Ein Viertel von 10.000 Euro sind 2.500 Euro. Das Unternehmen bekommt für jeden Monat 2.500 Euro als Eigenkapital-Zuschuss.

Wenn man vier Monate lang weniger als die Hälfte als 2019 verdient:
Dann bekommt man 35 Prozent von den Fix-Kosten als Eigenkapital-Zuschuss.

Wenn man fünf und mehr Monate lang weniger als die Hälfte als 2019 verdient:
Dann bekommt man 40 Prozent von den Fix-Kosten als Eigenkapital-Zuschuss.

Wie kann ich einen Antrag auf Überbrückungs-Hilfe III stellen?

Sie möchten für Ihr Unternehmen Überbrückungs-Hilfe III beantragen?
Dann müssen Sie zu einem Anwalt gehen.
Oder zu einem Steuer-Berater.
Der Anwalt oder der Steuer-Berater hilft Ihnen.
Der Anwalt stellt den Antrag für Ihr Unternehmen.
Oder der Steuer-Berater.

Dafür müssen Sie den Anwalt bezahlen.
Oder den Steuer-Berater.
Für diese Kosten bekommen Sie Geld vom Staat.
Wo Sie einen Anwalt oder Steuer-Berater finden, steht hier.

Für die Überbrückungs-Hilfe III können Sie sich noch bis zum 31. August 2021 anmelden.

Bleiben Sie gesund.
Gemeinsam schaffen wir es durch diese schwierige Zeit.
Wir unterstützen Sie.