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Die Antragstellung erklärt

Einleitung

Sie wollen Überbrückungshilfe beantragen? Oder Sie sind in der Steuerberatung, Wirtschafts- oder Buchprüfung tätig und unterstützen Ihre Mandantinnen und Mandanten bei der Beantragung? Dann erfahren Sie auf dieser Seite mehr über die Abläufe und Besonderheiten der Antragstellung für das Förderprogramm von Bund und Ländern. Finden Sie heraus, mit welchen Förderhöhen Sie rechnen können, wie der Antrag gestellt wird und welche Fristen gelten.

Als Vertreterin oder Vertreter der oben genannten Berufsgruppen betreuen Sie den gesamten Prozess für ihre Mandantinnen und Mandanten – von der Antragstellung über die Bescheidung bis zur Schlussabrechnung. Dafür steht Ihnen das bundesweite Online-Antragsportal zur Verfügung. Zur Nutzung des Portals müssen Sie sich einen Account anlegen. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten. Falls Sie über ein Nutzerkonto Bund verfügen, können Sie sich mit diesen Zugangsdaten registrieren. Wenn Sie kein Nutzerkonto Bund besitzen, nutzen Sie bitte die Registrierung mit PIN-Brief.

Bei Fragen zur Registrierung oder Problemen steht Ihnen ein Service-Desk unter der Service-Hotline +49 69 273169555 sowie unter der Mail de-hl-ueberbrueckung@kpmg.com zur Verfügung.

(1) Registrierung mit Nutzerkonto Bund und der Online-Ausweisfunktion

  1. Gehen Sie zur Anmeldeseite des Online-Antragportals.
  2. Registrieren Sie sich mit Ihren Zugangsdaten des Nutzerkonto Bundes.
  3. Stimmen Sie nun der Übertragung Ihrer Daten an das System der Antragsplattform zu.
  4. Sie erhalten eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Die E-Mail wird an die im Nutzerkonto Bund hinterlegte E-Mail-Adresse versendet.
  5. Klicken Sie auf den Link in der E-Mail. Damit ist die Registrierung abgeschlossen. Ihr Account ist nun aktiv.
  6. Melden Sie sich anschließend auf der Antragsplattform mit Ihren Zugangsdaten an.
  7. Nun wird eine Berufsträgerprüfung durchgeführt. Die Prüfung ist eine Voraussetzung, um Anträge stellen zu können. Geben Sie dafür Ihre Fachdaten an (Kanzlei, Anschrift, Organisations-E-Mail, Registernummer). Ihre Daten werden nun automatisch mit dem Berufsregister abgeglichen.
  8. Nach erfolgreicher Berufsträgerprüfung erhalten Sie eine Nachricht per E-Mail, dass Ihr Account nun voll umfänglich freigeschaltet ist. Jetzt können Sie Anträge für Ihre Mandantinnen und Mandanten erstellen.

(2) Registrierung mit PIN-Brief

  1. Gehen Sie zur Anmeldeseite des Online-Antragportals.
  2. Registrieren Sie sich mit Ihren Basisdaten (Vor- und Nachname, E-Mail-Adresse).
  3. Legen Sie anschließend einen Benutzernamen und ein Passwort fest und bestätigen Sie die Registrierung.
  4. Sie erhalten eine E-Mail mit einem Aktivierungslink. Die E-Mail wird an Ihre in den Basisdaten angegebene E-Mail-Adresse versendet.
  5. Klicken Sie auf den Link in der E-Mail. Damit ist die Registrierung abgeschlossen.
  6. Im nächsten Schritt wird Ihre Identität verifiziert. Für diesen Vorgang laden Sie sich bitte eine sogenannte OTP-App auf Ihr Smartphone. Die App generiert ein sicheres Einmalpasswort für Sie.

    Folgende Apps sind zum Download empfehlenswert:

    • FreeOTP (für Android und iOS)
    • Google Authenticator (für Android und iOS)
    • OTP Auth (für iOS)
    • andOTP (für Android)
  7. Scannen Sie den auf der Webseite angezeigten QR-Code mit Ihrem Smartphone.
  8. Gehen Sie in die OTP-App. Hier wird Ihnen jetzt ein Einmalpasswort angezeigt.
  9. Jetzt geben Sie den in der App generierten Code auf der Webseite ein. Ihr Account ist jetzt aktiviert.
  10. Melden Sie sich nun auf der Online-Antragsplattform mit Ihren Zugangsdaten an.
  11. Nun wird eine Berufsträgerprüfung durchgeführt. Die Prüfung ist eine Voraussetzung, um Anträge stellen zu können. Geben Sie dafür Ihre Fachdaten an (Kanzlei, Anschrift, E-Mail-Adresse, ggf. Registernummer). Die Angabe einer Registernummer ist im Registrierungsprozess nicht zwingend nötig. Ihre Daten werden nun automatisch mit dem Berufsregister abgeglichen.
  12. Wurden Ihre Daten erfolgreich geprüft, wird Ihnen postalisch ein Verifizierungscode zugesendet, der nach zwei bis drei Tagen bei Ihnen ankommt.
  13. Ist der PIN-Brief angekommen, melden Sie sich auf der Antragsplattform an. Jetzt werden Sie automatisch zum Eingabefenster für die PIN aus dem Brief weitergeleitet.
  14. Geben Sie die PIN nun in das Eingabefenster ein. Nun ist Ihr Account vollumfänglich freigeschaltet und Sie können Anträge für Ihre Mandantinnen und Mandanten erstellen.

Bei der Antragstellung sind Angaben zum Antragsteller zu machen sowie der Umsatzeinbruch und die Höhe der erstattungsfähigen Fixkosten zu bestimmen:

  • Umsatzeinbruch: Abschätzung des von den Unternehmen erzielten Umsatzes im April und Mai 2020 und Vergleich mit den Vergleichsmonaten. Zudem Prognose des Umsatzeinbruches für den beantragten Förderzeitraum.
  • Betriebliche Fixkosten: Abschätzung der voraussichtlichen Fixkosten, deren Erstattung beantragt wird.

Das Antragsverfahren wird durch einen prüfenden Dritten durchgeführt und über eine digitale Schnittstelle an die Bewilligungsstellen der Länder übermittelt. Erst dann kann die Bewilligung erfolgen. Der prüfende Dritte prüft dabei vor Antragstellung die Plausibilität der Angaben zu Umsatzrückgängen und Fixkosten. Darüber hinaus berät er den Antragsteller bei Fragen zu Antragsvoraussetzungen und zum Antragsverfahren.

Die Corona-Überbrückungshilfe kann für maximal drei Monate (Juni, Juli und August 2020) beantragt werden. Die Förderhöhe bemisst sich nach den erwarteten Umsatzeinbrüchen der Fördermonate Juni, Juli, August 2020 im Verhältnis zu den jeweiligen Vergleichsmonaten.

Die Überbrückungshilfe erstattet einen Anteil in Höhe von

  • 80 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch > 70 Prozent
  • 50 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 50 Prozent und ≤ 70 Prozent
  • 40 Prozent der förderfähigen Fixkosten bei Umsatzeinbruch ≥ 40 Prozent und < 50 Prozent

im Fördermonat im Vergleich zum Vorjahresmonat. Bei Unternehmen, die zwischen dem 1. Juni 2019 und dem 31. Oktober 2019 gegründet worden sind, sind die Monate Dezember 2019 bis Februar 2020 zum Vergleich heranzuziehen.

Die Berechnung wird dabei jeweils für jeden Monat einzeln vorgenommen. Liegt der Umsatzeinbruch in einem Fördermonat bei weniger als 40 Prozent gegenüber dem Vergleichsmonat, entfällt die Überbrückungshilfe für den jeweiligen Fördermonat.

Die maximale Förderung beträgt 50.000 Euro pro Monat. Bei Unternehmen bis zu fünf Beschäftigten beträgt der maximale Erstattungsbetrag 3.000 Euro pro Monat, bei Unternehmen bis zu zehn Beschäftigten 5.000 Euro pro Monat. Die maximalen Erstattungsbeträge für kleine Unternehmen können in begründeten Ausnahmefällen überschritten werden (siehe Frage "Wann liegt ein begründeter Ausnahmefall vor?"). Unternehmerlohn ist nicht förderfähig.

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