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November- und Dezemberhilfe - Beantragung durch prüfenden Dritten

Einleitung

Der Antrag auf November- und Dezemberhilfe wird digital gestellt und eingereicht. Kontaktieren Sie eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer, eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt. Sie können Anträge nur in Zusammenarbeit mit diesen prüfenden Dritten stellen. Gemeinsam besprechen Sie dann das weitere Vorgehen zur Antragstellung.

Eine Ausnahme gilt für Soloselbständige: Sie sind bis zu einem Förderhöchstsatz von 5.000 Euro unter besonderen Identifizierungspflichten direkt antragsberechtigt.

In allen anderen Fällen registriert sich Ihr prüfender Dritter auf der bundesweiten Online-Plattform. Die Antragstellung und das Einreichen der Unterlagen laufen digital. Ihr prüfender Dritter kann jederzeit den Bearbeitungsstand Ihres Antrages einsehen. Sobald der Bescheid vorliegt, wird er benachrichtigt.

Anträge auf Novemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.
Anträge auf Dezemberhilfe können bis zum 30.04.2021 gestellt werden.

Als Vertreterin oder Vertreter der oben genannten Berufsgruppen betreuen Sie den gesamten Prozess für ihre Mandantinnen und Mandanten – von der Antragstellung über die Bescheidung bis zur Schlussabrechnung. Dafür steht Ihnen das bundesweite Online-Antragsportal zur Verfügung. Zur Nutzung des Portals müssen Sie sich einen Account anlegen. Dafür haben Sie zwei Möglichkeiten. Falls Sie über ein Nutzerkonto Bund verfügen, können Sie sich mit diesen Zugangsdaten registrieren. Wenn Sie kein Nutzerkonto Bund besitzen, nutzen Sie bitte die Registrierung mit PIN-Brief.

Bei Fragen zur Registrierung oder Problemen steht Ihnen ein Service-Desk unter der Service-Hotline +49 30-52685087 sowie unter der Mail [email protected] zur Verfügung.

Bitte beachten Sie, dass ihre Registrierung mittels PIN-Brief ab heute nur noch für den neuen Antragszeitraum für die 2. Phase der Überbrückungshilfe ab Oktober 2020 berücksichtigt werden kann. Die Registrierung via NKB, BayernID oder beA-Karte für den Förderzeitraum 01.06. – 30.09.2020 steht Ihnen aber weiterhin bis Freitag (09.10.) uneingeschränkt zur Verfügung.

(1) Registrierung mit PIN-Brief

  1. Rufen Sie die URL antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de auf. Nun erscheint die Anmeldeseite. Klicken Sie auf „Registrieren“.
  2. In der folgenden Eingabemaske zur Registrierung Ihres Accounts geben Sie bitte Ihre persönlichen Basisdaten an und wählen die passende Berufsgruppe aus.

    a) Die hier anzugebende E-Mail-Adresse wird beispielsweise zum Ändern Ihres Passworts verwendet. Diese E-Mail-Adresse kann sich von der von Ihnen im Berufsregister eingetragenen E-Mail-Adresse unterscheiden. Eine E-Mail-Adresse kann nur einmalig verwendet werden.

    b) Verwenden Sie beim Benutzernamen möglichst keine Sonder- oder Leerzeichen – nur „.“, „-“ und „_“ werden empfohlen.
    Hinweis: Vermeiden Sie, die Informationen in diese Felder über die Zwischenablage hineinzukopieren und geben Sie sie bevorzugt händisch ein.

    c) Das Passwort muss aus mindestens acht Zeichen bestehen, davon mindestens je ein Großbuchstabe und ein Sonderzeichen.

  3. Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Mehrfachauthentifizierung zu konfigurieren. Die Mehrfachauthentifizierung mittels OTP-Code ist neben dem Benutzernamen und dem Passwort für die tägliche Anmeldung an der Fachanwendung erforderlich – löschen Sie daher bitte die von Ihnen gewählte OTP-App nicht, solange Sie das System nutzen möchten.

    a) Dazu müssen Sie eine handelsübliche OTP-App zur Generierung eines One-Time-Passcodes auf Ihrem Smartphone installieren. Wir empfehlen hierzu die Verwendung von FreeOTP (Android ab Version 4.0 und iOS ab Version 9.0) und Google Authenticator (Android je nach Gerät und iOS ab Version 7.0); alternativ OTP Auth (iOS ab Version 10.0) oder and OTP (Android ab Version 4.4).

    b) Alternativ kann ohne SmartphoneAuthy“ verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine Desktopanwendung für Windows, Linux, Mac – verfügbar unter www.authy.com.
    Hinweis: Den für Authy erforderlichen Code erhalten Sie, wenn Sie unterhalb des angezeigten QR-Codes auf „Sie können den Barcode nicht scannen?“ klicken.

  4. Scannen Sie den angezeigten QR-Code mit der Kamerafunktion in Ihrer OTP-App, um die App so einzurichten, dass sie kontinuierlich OTP-Codes erzeugt.
    Wichtig: Der zu scannende QR-Code wird nur einmalig für die Einrichtung der OTP-App auf Ihrem Smartphone angezeigt. Bitte löschen Sie weder die Konfiguration in der App noch die App selbst, solange Sie die Online-Anwendung zur Überbrückungshilfe nutzen wollen. Die App generiert kontinuierlich neue OTP-Codes, die jeweils 30 Sekunden lang gültig sind und deren Eingabe für jede Anmeldung an der Online-Anwendung erforderlich ist.
    Tipp: Auf dem Smartphone, auf dem die OTP-App installiert ist, muss die korrekte Uhrzeit und Zeitzone eingestellt sein.
  5. Vergeben Sie optional einen persönlich frei wählbaren Gerätenamen. Dieser dient zur Zuordnung Ihres Geräts, auf dem Sie die OTP-App installiert haben. Geben Sie außerdem den aktuell in der App angezeigten OTP-Code ein. Um den Schritt abzuschließen, klicken Sie bitte auf „Absenden“.
  6. Danach wird im letzten Schritt zur Überprüfung Ihrer E-Mail-Adresse nun innerhalb einiger Minuten ein Aktivierungslink an Ihre in den Basisdaten angegebene E-Mail-Adresse gesendet.
    Hinweis: Der Aktivierungslink in der E-Mail ist zeitlich nur begrenzt gültig – derzeit 15 Minuten abzüglich der Zustellzeit der E-Mail.
  7. Klicken Sie auf den Link in der E-Mail, um Ihre E-Mail-Adresse zu bestätigen.
    Tipp: Falls der in der E-Mail enthaltene Link nicht klickbar sein sollte, kopieren Sie ihn bitte zunächst (Rechtsklick auf den Link-Text, Menüpunkt „Hyperlink kopieren“ auswählen) und fügen Sie ihn in die Adresszeile Ihres Browsers ein.
  8. Im sich öffnenden Browserfenster muss die Aktivierung dann noch mit einem Klick bestätigt werden.
    Tipp: Überprüfen Sie bei Nichtempfang gegebenenfalls Ihren Spam-/Junk-Mail-Ordner oder Ihre Firewall, falls Sie keinen Aktivierungslink im Posteingang Ihres E-Mail-Programms erhalten. Sollten Sie zunächst keine E-Mail erhalten haben, melden Sie sich bitte mit Benutzernamen und Passwort an der Antragsplattform an. Dort können Sie dann auch den Versand eines neuen Aktivierungslinks auslösen. Alternativ wird die erneute Registrierung mit einer anderen E-Mail-Adresse und einem anderen Benutzernamen empfohlen.
  9. Sie werden nun auf die Berufsträgerprüfung oder auch Benutzerüberprüfung geleitet.

    a) Geben Sie hier Ihre Fachdaten an – so, wie sie im entsprechenden Berufsregister (steuerberaterverzeichnis.berufs-org.de, www.wpk.de/berufsregister oder www.bea-brak.de/bravsearch/search.brak) hinterlegt sind – damit diese direkt mit dem Register/Verzeichnis abgeglichen werden können.

    b) Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können hierbei wählen, ob sie den Berufsregistereintrag nach Registernummer oder nach E-Mail-Adresse oder nach Name und Anschrift suchen wollen. Die Eingabe der neunstelligen Registernummer ist nur für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer vorgesehen. Das Ausfüllen des Feldes ist optional – Steuerberaterinnen und Steuerberater oder vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können das Feld freilassen.

    c) Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte geben zur Überprüfung Vor- und Nachname sowie die entsprechende Postleitzahl an.
    Tipp: Falls bei der Überprüfung ein Fehler auftreten sollte, überprüfen Sie ggf. die beim entsprechenden Berufsregister oder Verzeichnis hinterlegten Daten. Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können auch eine andere Kombination von Angaben zur Suche verwenden (siehe Punkt b). Stellen Sie bitte sicher, dass Ihre im Berufsregister oder Verzeichnis hinterlegten Daten auf dem aktuellsten Stand sind und genau mit den von Ihnen eingegebenen Werten übereinstimmen. Sollten die Daten nicht auf dem aktuellsten Stand sein, wird eine Aktualisierung dringend empfohlen, da die Daten auch für den Versand des PIN-Briefs erforderlich sind (siehe folgender Punkt). Bei allen anderen Fehlermeldungen bitten wir Sie, einen entsprechenden Screenshot per E-Mail an den Service-Desk zu versenden.
    Hinweis: Die Registrierung beispielsweise einer ganzen Kanzlei ist nicht möglich. Aus Sicherheitsgründen müssen sich alle Antragserfassenden einzeln registrieren.

  10. Wenn die Berufsträgerprüfung erfolgreich durchgeführt wurde, klicken Sie bitte auf „Speichern“. Nun wird Ihnen postalisch ein Verifizierungscode an die im Berufsregister/Verzeichnis hinterlegte Adresse zu Händen der Geschäftsleitung zugesendet (Dauer: ca. 3 bis 5 Werktage, wir bitten um etwas Geduld).
    Tipp: Sollten mehrere Briefe „Zu Händen der Geschäftsleitung“ eingehen, finden Sie den Namen des/der Registrierenden im Brief selbst, aus Sicherheitsgründen jedoch nicht direkt im Brieffenster.
  11. Nach Erhalt des Briefes öffnen Sie die URL zur Antragsplattform: antrag.ueberbrueckungshilfe-unternehmen.de und melden sich mit Benutzernamen und Passwort an.
  12. Nun werden Sie gebeten, einen OTP-Code (One-time Passcode = Einmalkennwort) einzugeben. Öffnen Sie dazu die OTP-App auf Ihrem Smartphone (bzw. im Falle der Nutzung von authy.com auf Ihrem PC) und geben den sechsstelligen Code ein.

    a) Sollten Sie Fehlermeldungen bei der Eingabe des OTP-Codes erhalten, finden Sie Hilfestellungen dazu auch im Leitfaden (Kapitel zum Zurücksetzen der Mehrfachauthentifizierung).

  13. Sie werden nun direkt zum Eingabefenster für die per Brief erhaltene PIN weitergeleitet. Zur korrekten Eingabe haben Sie drei Versuche. Nach der Eingabe der PIN und Bestätigung der Eingabe mit „Speichern“ ist Ihr Account vollumfänglich freigeschaltet.

    a) Sollten Sie die Fehlermeldung „Sie haben Ihre PIN bereits dreimal validiert. Sie können Ihre PIN nicht mehr validieren.“ Erhalten, nachdem Sie die PIN korrekt eingegeben haben, starten Sie bitte den Anmeldeprozess erneut normal mit Benutzernamen und Passwort.

    b) Sollten Sie bei der Eingabe der Brief-PIN oder der ersten Anmeldung allgemein eine andere Fehlermeldung erhalten, wenden Sie sich bitte per E-Mail mit angehängtem Screenshot an den Service-Desk.

(2) Registrierung mit Nutzerkonto Bund und der Online-Ausweisfunktion

  1. Registrieren Sie sich mit Ihren Zugangsdaten des Nutzerkontos Bund unter Verwendung der Online-Ausweisfunktion Ihres Personalausweises.
  2. Stimmen Sie nun der Übertragung Ihrer Daten an das System der Antragsplattform zu. Ihre Daten werden nun geprüft und Ihr Account wird aktiviert.
  3. Im nächsten Schritt werden Sie aufgefordert, die Mehrfachauthentifizierung zu konfigurieren. Die Mehrfachauthentifizierung mittels OTP-Code ist neben dem Benutzernamen und dem Passwort für die tägliche Anmeldung an der Fachanwendung erforderlich – löschen Sie daher bitte die von Ihnen gewählte OTP-App nicht, solange Sie das System nutzen möchten.

    a) Dazu müssen Sie eine handelsübliche OTP-App (zur Generierung eines One-Time-Passcodes) auf Ihrem Smartphone installieren. Wir empfehlen hierzu die Verwendung von FreeOTP (Android ab Version 4.0 und iOS ab Version 9.0) und Google Authenticator (Android je nach Gerät und iOS ab Version 7.0); alternativ OTP Auth (iOS ab Version 10.0) oder andOTP (Android ab Version 4.4).

    b) Alternativ kann ohne Smartphone „Authy“ verwendet werden. Dabei handelt es sich um eine Desktopanwendung für Windows, Linux, Mac – verfügbar unter www.authy.com.
    Hinweis: Den für Authy erforderlichen Code erhalten Sie, wenn Sie unterhalb des angezeigten QR-Codes auf „Sie können den Barcode nicht scannen?“ klicken.

  4. Scannen Sie den angezeigten QR-Code mit der Kamerafunktion in Ihrer OTP-App, um die App so einzurichten, dass sie kontinuierlich OTP-Codes erzeugt.
    Wichtig: Der zu scannende QR-Code wird nur einmalig für die Einrichtung der OTP-App auf Ihrem Smartphone angezeigt. Bitte löschen Sie weder die Konfiguration in der App noch die App selbst, solange Sie die Online-Anwendung zur Überbrückungshilfe nutzen wollen. Die App generiert kontinuierlich neue OTP-Codes, die jeweils 30 Sekunden lang gültig sind und deren Eingabe für jede Anmeldung an der Online-Anwendung erforderlich ist.
    Tipp: Auf dem Smartphone, auf dem die OTP-App installiert ist, muss die korrekte Uhrzeit und Zeitzone eingestellt sein.
  5. Vergeben Sie optional einen persönlich frei wählbaren Gerätenamen. Dieser dient zur Zuordnung Ihres Geräts, auf dem Sie die OTP-App installiert haben. Geben Sie außerdem den aktuell in der App angezeigten OTP-Code ein. Um den Schritt abzuschließen, klicken Sie bitte auf „Absenden“.
  6. Sie werden nun auf die Berufsträgerprüfung oder auch Benutzerüberprüfung geleitet.

    a) Geben Sie hier Ihre Fachdaten an – so, wie sie im entsprechenden Berufsregister (steuerberaterverzeichnis.berufs-org.de, www.wpk.de/berufsregister oder www.bea-brak.de/bravsearch/search.brak) hinterlegt sind – damit diese direkt mit dem Register/Verzeichnis abgeglichen werden können.

    b) Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können hierbei wählen, ob sie den Berufsregistereintrag nach Registernummer oder nach E-Mail-Adresse oder nach Name und Anschrift suchen wollen. Die Eingabe der neunstelligen Registernummer ist nur für Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer vorgesehen. Das Ausfüllen des Feldes ist optional – Steuerberaterinnen und Steuerberater oder vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können das Feld freilassen.

    c) Rechtsanwältinnen und Rechtsanwälte geben zur Überprüfung Vor- und Nachname sowie die entsprechende Postleitzahl an.
    Tipp: Falls bei der Überprüfung ein Fehler auftreten sollte, überprüfen Sie gegebenenfalls die beim entsprechenden Berufsregister oder Verzeichnis hinterlegten Daten. Steuerberaterinnen und Steuerberater, Wirtschaftsprüferinnen und Wirtschaftsprüfer und vereidigte Buchprüferinnen und Buchprüfer können auch eine andere Kombination von Angaben zur Suche verwenden (siehe Punkt b). Stellen Sie bitte sicher, dass Ihre im Berufsregister oder Verzeichnis hinterlegten Daten auf dem aktuellsten Stand sind und genau mit den von Ihnen eingegebenen Werten übereinstimmen. Sollten die Daten nicht auf dem aktuellsten Stand sein, wird eine Aktualisierung dringend empfohlen. Bei weiteren Fehlermeldungen bitten wir Sie, einen entsprechenden Screenshot per E-Mail an den Service-Desk zu versenden.
  7. Wenn die Berufsträgerprüfung erfolgreich durchgeführt wurde, klicken Sie bitte auf „Speichern“.
  8. Nach erfolgreicher Prüfung erhalten Sie eine Nachricht auf die in Ihrem NKB-Profil hinterlegte E-Mail-Adresse, dass Ihr Account nun vollumfänglich freigeschaltet ist.

(3) Registrierung mit beA-Karte

Als Rechtsanwältin oder Rechtsanwalt können Sie zur Registrierung auch das besondere elektronische Anwaltspostfach (beA) nutzen.

Sie benötigen hierzu ein einsatzbereites Kartenlesegerät und ein Kryptografie-Modul für die Authentifizierung.

Um das Kartenlesegerät zur Authentifizierung nutzen können, müssen die benötigten Treiber installiert sein.

Eine ausführliche Anleitung zur Installation der Treiber des Kartenlesegerätes und zur Installation des Kryptografie-Moduls finden Sie in unserem Video.

Video: beA-Karte zur Anmeldung im Antragsportal einrichten

Mit der November- und Dezemberhilfe werden Zuschüsse in Höhe von 75 Prozent des entsprechenden Umsatzes im November und Dezember 2019 gewährt, tageweise anteilig für die Dauer der Corona-bedingten Schließungen.

Soloselbständige können als Vergleichsumsatz alternativ den durchschnittlichen Monatsumsatz im Jahre 2019 zugrunde legen. Bei Antragsberechtigten, die nach dem 31. Oktober beziehungsweise 30. November 2019 ihre Geschäftstätigkeit aufgenommen haben, kann als Vergleichsumsatz der Monatsumsatz im Oktober 2020 oder der monatliche Durchschnittsumsatz seit Gründung bis einschließlich 31. Oktober 2020 gewählt werden.

Der beihilferechtliche Rahmen ergibt sich aus der Förderhöhe:

  • Beihilfen bis 1 Million Euro sind gestützt auf die Kleinbeihilfenregelung und die De-minimis-Verordnung

Für Fälle, in denen der durch die Kleinbeihilfenregelung und De-Minimis-Verordnung gegebene beihilferechtliche Rahmen von bis zu 1 Million Euro nicht ausreicht, arbeitet die Bundesregierung derzeit an einer Programmergänzung. Ziel ist, zu einem späteren Zeitpunkt eine Antragstellung auf Grundlage eines anderen beihilferechtlichen Rahmens zu ermöglichen („November- und Dezemberhilfe plus“):

  • Beihilfen bis 4 Millionen Euro (gestützt auf die Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 (bis zu 3 Millionen Euro), ggf. kumuliert mit der November- und Dezemberhilfe (bis zu 1 Million Euro),
  • Beihilfen über 4 Millionen Euro (nach Notifizierung bei der EU-Kommission auf Basis von Art. 107 Abs. 2 b AEUV).

Aufgrund der Vorgaben der Bundesregelung Fixkostenhilfe 2020 sowie der EU-Kommission im Rahmen des Notifizierungsverfahrens können für die „November- und Dezemberhilfe plus“ inhaltliche Anpassungen an der November- und Dezemberhilfe erforderlich werden. Ein Antrag auf „November- und Dezemberhilfe plus“ würde auch Unternehmen offenstehen, die bereits November- und Dezemberhilfe beantragt haben. In diesem Fall würden Leistungen der November- und Dezemberhilfe auf die November- und Dezemerhilfe plus angerechnet.

Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden seit 25. November 2020 bei Direktanträgen von Soloselbständigen bis 5.000 Euro direkt ausgezahlt und bei Anträgen über Prüfende Dritte Abschlagszahlungen von bis zu 10.000 Euro gezahlt.

Ab 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro. Antragsteller, die bereits eine auf 10.000 Euro gedeckelte Abschlagszahlung erhalten haben, werden eine weitere Abschlagszahlung bis zum Höchstbetrag von 50.000 Euro erhalten. Mit der Auszahlung dieser weiteren Abschlagszahlung wird sukzessive in den kommenden Tagen begonnen. Spätestens Anfang Januar werden die Zahlungen abgeschlossen sein.

Auszahlungen und Abschlagszahlungen für die Dezemberhilfe starten voraussichtlich Anfang Januar 2021.

Verfahren der Auszahlung und der Abschlagszahlung

Nach der Antragstellung wird ein Teil der Anträge im Rahmen einer haushaltsrechtlich erforderlichen beschleunigten Vorprüfung direkt in das Bewilligungsverfahren der Länder überwiesen.
Der Anteil dieser direkt weitergeleiteten Anträge an den Gesamtanträgen beträgt etwa 10 Prozent der Direktanträge und momentan zwischen 25 und 30 Prozent der über die Prüfenden Dritten eingereichten Anträge. Dieser Anteil wird durch eine Optimierung der beschleunigten Vorprüfung weiter reduziert werden.

Der Antragsteller erhält in diesen Fällen die gesamte Fördersumme im Rahmen der regulären Bearbeitung seines Antrags durch die Bewilligungsstellen der Länder.
Eine Abschlagszahlung bzw. eine direkte Auszahlung der Fördersumme bei Direktanträgen kann in diesen Fällen leider nicht erfolgen.

Aus technischen Gründen erfolgt in diesen Fällen keine Zwischennachricht an den Antragsteller. Sollte nach Antragstellung innerhalb von 10 Tagen keine Abschlagszahlung bzw. Auszahlung erfolgen, kann der Antragsteller aber damit rechnen, dass sein Antrag nach der Vorprüfung direkt an die Bewilligungsstellen der Länder überwiesen worden ist.

Nachfragen zum Verfahrensstand bei den Bewilligungsstellen sollten möglichst vermieden werden, um eine rasche Bearbeitung und Bescheidung der Anträge in den Bewilligungsstellen zu ermöglichen.

Die reguläre Auszahlung der beantragten Novemberhilfe durch die Bewilligungsstellen der Länder startet voraussichtlich am 10. Januar.

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