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+++ Neu seit 20. April: Erweiterungen bei der Überbrückungshilfe III, u.a. Eigenkapitalzuschuss für schwer betroffene Unternehmen +++ Antragsfrist zur November- und Dezemberhilfe endet am 30. April +++ Neustarthilfe: Seit Mitte April 2021 auch Direktanträge für Personengesellschaften möglich +++                                           

Außerordentliche Wirtschaftshilfe

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Die Corona-November- und Dezemberhilfe

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ab 2. November 2020 betroffen sind. Die zulässige Förderhöhe und die Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung. Seit Ende Februar und noch bis 30. Juni 2021 können Änderungsanträge gestellt werden. Achtung: Die Antragsfrist endet am 30.4.2021.

Überblick: Was ist die November- und Dezemberhilfe?

Die außerordentliche Wirtschaftshilfe des Bundes unterstützt Unternehmen, Selbständige und Vereine, die von den Schließungen ab 2. November 2020 zur Bekämpfung der Corona-Pandemie betroffen sind.

Für die Dauer der Schließungen im November bzw. Dezember 2020 erhalten Betroffene einen einmaligen Zuschuss von bis zu 75 Prozent des jeweiligen Umsatzes im November beziehungsweise Dezember 2019. NEU: Die zulässige Förderhöhe und Nachweispflichten sind abhängig vom Umsatz im November bzw. Dezember 2019 und von der gewählten Beihilferegelung.

Die Antragsstellung erfolgt entweder direkt oder über prüfende Dritte.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Bitte berücksichtigen Sie, dass die Beantragung eines ELSTER-Zertifikates (für Soloselbständige) bzw. die Registrierung mit PIN-Brief (durch prüfende Dritte) einige Tage in Anspruch nehmen kann.

Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden:

Erläuterungen zu Änderungsanträgen bei Direktanträgen
Erläuterungen zu Änderungsanträge bei Anträgen über prüfende Dritte

Hinweis: Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (unter anderem Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.

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Wer ist antragsberechtigt?

Einheitliches Kriterium bei der Antragsberechtigung: Betroffenheit von den Schließungen seit 2. November 2020. Unternehmen, die erst Unternehmen, die bundesweit erst ab Mitte Dezember 2020 schließen mussten (u.a. Friseursalons, Einzelhandel), sind nicht antragsberechtigt. Sie sollten eine Antragstellung auf Überbrückungshilfe prüfen.

1. Unternehmen aus allen Wirtschaftsbereichen

Unternehmen aller Größen, die die verschiedenen Förderbedingungen erfüllen, etwa zur Unternehmensgröße und zu Umsatzrückgängen

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2. Selbstständige


Soloselbstständige und selbstständige Angehörige der freien Berufe im Haupterwerb

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3. Gemeinnützige Unternehmen und Organisationen

Gemeinnützige Einrichtungen, unabhängig von ihrer Rechtsform, die dauerhaft wirtschaftlich am Markt tätig sind

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Finden Sie das passende Antragsverfahren für die November- und Dezemberhilfe

  • Ich bin soloselbständig und möchte den Antrag für mein eigenes Unternehmen stellen.

    • Ich beantrage eine Umsatzförderung von maximal 5.000 Euro (Förderhöchstsatz).

      • Ich habe bereits Überbrückungshilfe erhalten beziehungsweise beantragt.

        • Sie können November- und Dezemberhilfe ausschließlich über einen prüfenden Dritten beantragen.

          Wenn Sie mehr als 5.000,- Euro (Fördersumme) beantragen oder bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder nicht soloselbständig sind, beauftragen Sie bitte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für Sie zu stellen.
          Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren
        • Hinweis: Der Direktantrag auf November- und Dezemberhilfe kann nur einmal gestellt werden. Nach dem Absenden über das digitale Antragssystem kann der Antrag nicht geändert werden.

          • Sie können die November- und Dezemberhilfe selbst beantragen. Dazu folgen Sie dem Link „Zum Direktantrag“.

            Zum Direktantrag
      • Sie können November- und Dezemberhilfe ausschließlich über einen prüfenden Dritten beantragen.

        Wenn Sie mehr als 5.000,- Euro (Fördersumme) beantragen oder bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder nicht soloselbständig sind, beauftragen Sie bitte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für Sie zu stellen.
        Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren
    • Sie können November- und Dezemberhilfe ausschließlich über einen prüfenden Dritten beantragen.

      Wenn Sie mehr als 5.000,- Euro (Fördersumme) beantragen oder bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder nicht soloselbständig sind, beauftragen Sie bitte eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für Sie zu stellen.
      Ausführliche Informationen zum Antragsverfahren

Hinweise zum Ausfüllen der Anträge

• Die meisten Branchen sind im November 2020 für 29 Tage von den angeordneten Schließungen betroffen gewesen, inklusive Wochenende. Bitte geben Sie bei der Dauer der Schließung in Tagen auch die Tage des Wochenendes an. Im Dezember 2020 sind die meisten Branchen für 31 Tage von den angeordneten Schließungen betroffen gewesen, inklusive Wochenende. Bitte geben Sie bei der Dauer der Schließung in Tagen auch die Tage des Wochenendes an.

• Bitte geben Sie im Antrag unter „Tatsächlich erzielter Umsatz im November beziehungsweise Dezember 2020 im Zeitraum der Schließung“ die im November beziehungsweise Dezember 2020 erzielten Umsätze an. Sollten Sie keine Umsätze erzielt haben, tragen Sie eine "0" ein.

Beachten Sie auch die weiteren Hinweise zur Antragstellung in den FAQ.

Direktantrag (Soloselbständige)

Soloselbständige, die bislang keinen Antrag auf Überbrückungshilfe gestellt haben, können mit dem Direktantrag im eigenen Namen (ohne prüfenden Dritten) bis zu 5000,- Euro beantragen. Voraussetzung für die Anmeldung ist ein ELSTER-Zertifikat.

Der Direktantrag auf November- und Dezemberhilfe kann nur einmal gestellt werden. Eine nachträgliche Änderung des Antrags nach dem Absenden ist über das digitale Antragssystem derzeit noch nicht möglich.

Damit das Geld schnell bei den Betroffenen ankommt, werden seit 25. November 2020 bei Direktanträgen von Soloselbständigen bis 5.000 Euro direkt ausgezahlt.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Anträge können Sie hier stellen.

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Antrag mit prüfendem Dritten

Für Unternehmen, die bereits Überbrückungshilfe beantragt haben oder planen, Überbrückungshilfe zu beantragen, Unternehmen, die mehr als 5000,- Euro Fördersumme erwarten sowie für alle Nicht-Soloselbständigen gilt: Bitte beauftragen Sie eine Steuerberaterin oder einen Steuerberater, eine Wirtschaftsprüferin oder einen Wirtschaftsprüfer, eine vereidigte Buchprüferin oder einen Buchprüfer oder eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt damit, den Antrag auf November- und Dezemberhilfe für Sie zu stellen.

Seit 11. Dezember beträgt die Höchstgrenze der Abschlagszahlungen bei Anträgen über Prüfende Dritte 50.000 Euro.

Die Antragsfrist für Erstanträge endet am 30. April 2021. Änderungsanträge können bis zum 30. Juni 2021 gestellt werden.

Die Anträge können Sie hier stellen.

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FAQ

1.9 Gilt auch als betroffen, wer im November beziehungsweise Dezember 2020 erhebliche Umsatzeinbrüche erlitten hat, jedoch nicht per Verordnung geschlossen wurde?

Aus einem erheblichen Umsatzeinbruch im November beziehungsweise Dezember 2020 allein ergibt sich keine Antragsberechtigung. Für eine Antragsberechtigung müssen weitere Bedingungen der Betroffenheit erfüllt sein (vergleiche 1.1-1.8). Sollten die Bedingungen nicht erfüllt sein und gleichwohl ein erheblicher Umsatzeinbruch vorliegen, besteht unter Umständen eine Antragsberechtigung für die Überbrückungshilfe II (Förderzeitraum September bis Dezember 2020), in deren Rahmen bis zu 90 Prozent der anfallenden betrieblichen Fixkosten ersetzt werden.

Sollten die Corona-bedingten Umsatzeinbußen im November oder im Dezember 2020 oder in einem anderen Monat bis einschließlich Juni 2021 mindestens 30 Prozent gegenüber dem jeweiligen Referenzmonat im Jahr 2019 betragen, ist im Rahmen der Überbrückungshilfe III eine nochmals großzügigere Unterstützung von bis zu 1,5 Millionen Euro pro Fördermonat vorgesehen (in einem späteren Release bis zu 3 Millionen Euro pro Fördermonat für verbundene Unternehmen, jeweils innerhalb der Grenzen des europäischen Beihilferechts), die auch rückwirkend für November und Dezember 2020 greift. Unternehmen, die November- und/oder Dezemberhilfe erhalten, sind entsprechend für November und/oder Dezember für die Überbrückungshilfe III nicht antragsberechtigt. Für Einzelhändler (und Kooperationen von Einzelhändlern) werden in diesem Rahmen auch Wertverluste aus verderblicher Ware oder sonst einer dauerhaften Wertminderung unterliegenden Ware (d.h. saisonale Ware der Wintersaison 2020/2021) als erstattungsfähige Fixkosten anerkannt. Zudem können bauliche Modernisierungs-, Renovierungs- oder Umbaumaßnahmen zur Umsetzung von Hygienekonzepten ebenso wie Investitionen in die Digitalisierung als förderfähige Fixkosten zum Ansatz gebracht werden (wie z.B. Aufbau oder Erweiterung eines Online-Shops) (zu den Einzelheiten vgl. FAQs zur Überbrückungshilfe III).

Zur Antwort

1.2 Wer gilt als direkt betroffen?

Zur Antwort

1.1 Wer ist antragsberechtigt?

Zur Antwort

Vollzugshinweise November- und Dezemberhilfe

Die umfassende Unterstützung durch die Bundesregierung im Rahmen der November-und Dezemberhilfe hilft stark betroffenen Unternehmen, Selbständigen, Vereinen und Einrichtungen durch die schwierige Zeit der befristeten Schließungen im November und Dezember.

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